La Chaux-d’Abel – aktuelle Messwerte

Seit dem 6. September 2019 werden auf kaltluftseen.ch aktuelle Messwerte von La Chaux-d’Abel im Berner Jura publiziert.

Ihr Beitrag hilft mit, dass an dieser Stelle auch weiterhin Echtzeitdaten zur Verfügung stehen!

Diese Daten fallen (wie alle anderen eigenen Inhalte auf diesem Internetauftritt) unter die Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Creative Commons Lizenzvertrag

Das heisst, dass die Daten unter den nachfolgend aufgeführten Bedingungen geteilt und auch bearbeitet werden dürfen:

  • Es erfolgt eine Namensnennung (kaltluftseen.ch)
  • Die Nutzung ist nicht kommerziell.
  • Die Weitergabe erfolgt unter derselben Lizenz.

Eine über diese Lizenz hinausgehende Nutzung erfordert in jedem Fall eine vorgängige schriftliche Zustimmung.

Eingesetze Geräte – Messbereich

Basis für die Darstellung von Daten in Quasi-Echtzeit ist ein Gerät der Firma Decentlab. Dieses besteht aus einem kombinierten Temperatur-/Luftfeuchte-Sensor (SHT35) von Sensirion, welches einen Messbereich von -40 °C bis 125 °C bei einer Genauigkeit von +-0.3 K (bei -40 °C bis 0 °C) bzw. 0.1 K (zwischen 20 °C und 60 °C) aufweist.

Nominal werden die Messwerte alle 2 Minuten übermittelt, dank eines zusätzlichen Gateways der Swisscom wird nun eine fast lückenlose Übertragung erreicht.

Die Firma Barani Design hat für diese Station einen MeteoShield Professional zur Verfügung gestellt. Wie eine Vergleichsmesskampagne des Belgischen Wetterdienstes gezeigt hat, liefert dieser Strahlungsschutz auch im Vergleich mit ventilierten Strahlungsschutzgehäusen sehr gute Resultate.

Datenübermittlung

Die Daten werden in einer Auflösung von 2 Minuten erfasst und übermittelt. Die Übertragung erfolgt auf der Basis eines Low Power Wide Area Network (LPN oder LPWAN). Dabei erfolgt eine Kommunikation zwischen Geräten (hier: einem Temperatur-/Feuchtesensor und einem Server). Für diese Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation hat sich der Begriff „Internet der Dinge“ (IoT) etabliert.

Die Kommunikation zwischen Sensoren und Servern unter Verwendung herkömmlicher Kommunikationssysteme (Mobilfunk, Datenleitungen) ist gerade in der Meteorologie seit Jahrzehnten etabliert. Neu ist die Nutzung eines dedizierten Netzwerks, welches eine geringe Bandbreite aufweist und kleine Datenmengen (wie sie z.B. durch einen Messfühler anfallen) zu moderaten Preisen bidirektional übermitteln kann. Charakteristisch ist zudem der sehr geringe Energieverbrauch der eingesetzten Geräte.

In der Schweiz gibt es ein kommerzielles Netz der Swisscom, welches eine recht gute Flächenabdeckung bietet. An mehreren Orten der Schweiz entsteht mit The Things Network zudem ein offenes, frei zugängliches und Community-basiertes Netz.

Verdankung

Ein grosses Dankeschön geht an die Herren Hans Oppliger und Peter Lachenmeier für die Erlaubnis, eine Station aufzustellen.

Den Firmen Decentlab (Messgerät), Barani Design (Strahlungsschutz) und Swisscom (Gateway) wird für die grosszügige Unterstützung bei der technischen Ausrüstung der Station gedankt!