La Chaux-d’Abel – aktuelle Messwerte

Seit Ende Dezember 2018 werden auf kaltluftseen.ch aktuelle Messwerte von La Chaux-d’Abel im Berner Jura publiziert.

Ihr Beitrag hilft mit, dass an dieser Stelle auch weiterhin Echtzeitdaten zur Verfügung stehen!

Diese Daten fallen (wie alle anderen eigenen Inhalte auf diesem Internetauftritt) unter die Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Creative Commons Lizenzvertrag

Das heisst, dass die Daten unter den nachfolgend aufgeführten Bedingungen geteilt und auch bearbeitet werden dürfen:

  • Es erfolgt eine Namensnennung (kaltluftseen.ch)
  • Die Nutzung ist nicht kommerziell.
  • Die Weitergabe erfolgt unter derselben Lizenz.

Eine über diese Lizenz hinausgehende Nutzung erfordert in jedem Fall eine vorgängige schriftliche Zustimmung.

Verdankung

Ein grosses Dankeschön geht an Herrn Peter Lachenmeier für die Genehmigung, auf seinem Grundstück eine Station aufzustellen.

Eingesetze Geräte – Messbereich

Basis für die Darstellung von Daten in Quasi-Echtzeit ist ein Gerät der Firma Decentlab. Dieses besteht aus einem kombinierten Temperatur-/Luftfeuchte-Sensor von Sensirion, welches einen Messbereich von -40 °C bis 125 °C bei einer Genauigkeit von +-0.6 K (bei -40 °C) bis +-0.2 K (zwischen ca. 5 °C und 60 °C) aufweist. Für den grosszügige Unterstützung bei der Errichtung dieser Station sei bestens gedankt! Nominal werden die Messwerte alle 2 Minuten übermittelt, durch die bezüglich Abdeckung durch Gateways der Swisscom sehr periphere Lage können sich jedoch Lücken ergeben.

Die Firma Barani Design hat für diese Station einen MeteoShield Professional zur Verfügung gestellt. Wie eine Vergleichsmesskampagne des Belgischen Wetterdienstes gezeigt hat, liefert dieser Strahlungsschutz auch im Vergleich mit ventilierten Strahlungsschutzgehäusen sehr gute Resultate. Ganz herzlichen Dank auch an Barani Design für die Unterstützung!

Datenübermittlung

Die Daten werden in einer Auflösung von 2 Minuten erfasst und übermittelt. Die Übertragung erfolgt auf der Basis eines Low Power Wide Area Network (LPN oder LPWAN). Dabei erfolgt eine Kommunikation zwischen Geräten (hier: einem Temperatur-/Feuchtesensor und einem Server). Für diese Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation hat sich der Begriff „Internet der Dinge“ (IoT) etabliert.

Die Kommunikation zwischen Sensoren und Servern unter Verwendung herkömmlicher Kommunikationssysteme (Mobilfunk, Datenleitungen) ist gerade in der Meteorologie seit Jahrzehnten etabliert. Neu ist die Nutzung eines dedizierten Netzwerks, welches eine geringe Bandbreite aufweist und kleine Datenmengen (wie sie z.B. durch einen Messfühler anfallen) zu moderaten Preisen bidirektional übermitteln kann. Charakteristisch ist zudem der sehr geringe Energieverbrauch der eingesetzten Geräte.

In der Schweiz gibt es ein kommerzielles Netz der Swisscom, welches eine recht gute Flächenabdeckung bietet. An mehreren Orten der Schweiz entsteht mit The Things Network zudem ein offenes, frei zugängliches und Community-basiertes Netz.